KI-Funktionen verwalten
Wenn der KI-Assistent für einen Mandanten freigeschaltet ist, verwalten Administratoren die verfügbaren Modelle, Provider-Zugänge, Kostenbegrenzung und fachlichen Prompts innerhalb von HYPERSENSUS.
Dieser Bereich ist optional. Fehlen die entsprechenden Menüpunkte, ist die Funktion für den Mandanten nicht aktiviert oder das aktuelle Benutzerkonto besitzt keine administrative Berechtigung.
Administrationsbereiche
API-Keys
Provider-Zugänge geschützt hinterlegen und ihren verantwortlichen Vertrag beziehungsweise Account dokumentieren.
LLM-Modelle
Für den Mandanten erlaubte Modelle aktivieren und ein Standardmodell festlegen.
Budget
Monatliches Budget, Warnschwellen und gegebenenfalls eine harte Begrenzung konfigurieren.
Chatbot-Prompts
Freigegebene fachliche Prompts nachvollziehbar pflegen und Änderungen testen.
Konfiguration durchführen
Provider und Modelle freigeben
- Öffnen Sie Administration → Einstellungen.
- Hinterlegen oder aktualisieren Sie den Zugang des benötigten Providers.
- Aktivieren Sie nur Modelle, die für den Mandanten fachlich, datenschutzrechtlich und vertraglich freigegeben sind.
- Legen Sie genau ein aktiviertes Modell als Standard fest.

Budget und Grenzverhalten festlegen
Legen Sie Monatsbudget, Reset-Tag und Warnschwelle fest. Entscheiden Sie ausdrücklich, ob eine Überschreitung nur sichtbar warnt oder durch ein Hard Limit weitere LLM-Anfragen blockiert.

Start-Prompts pflegen
Pflegen Sie kurze, fachlich verständliche Start-Prompts für wiederkehrende Aufgaben. In der aktuellen Oberfläche können höchstens vier Vorschläge aktiv sein. Testen Sie jeden Prompt mit repräsentativen, nicht sensiblen Eingaben, bevor er für Nutzer sichtbar wird.

Kontrollieren Sie Nutzung und Kosten anschließend im KI-Monitoring.
Wichtige Grenzen
- Ein aktiviertes Modell bedeutet nicht automatisch, dass alle Daten an diesen Provider übermittelt werden dürfen.
- API-Keys gehören nicht in Prompts, Screenshots oder frei zugängliche Projektunterlagen.
- Promptänderungen können Antworten erheblich verändern und benötigen deshalb einen nachvollziehbaren Test.
- Budgets begrenzen Kosten, ersetzen aber keine fachliche Kontrolle der Nutzung.
- Personenbezogene oder vertrauliche Inhalte dürfen nur entsprechend der abgestimmten Datenschutz- und Nutzungsregeln verarbeitet werden.
Ergebnis prüfen
- Das ausgewählte Standardmodell ist erreichbar.
- Nur freigegebene Modelle werden angeboten.
- Provider-Zugänge funktionieren und sind keiner persönlichen Identität zugeordnet.
- Warnung und harte Budgetgrenze entsprechen der Entscheidung des Mandanten.
- Fachliche Prompts liefern in den vereinbarten Tests nachvollziehbare Ergebnisse.