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Administration · Kontextdaten

Stellio-Daten historisieren

QuantumLeap speichert nicht automatisch alle Stellio-Daten. Eine NGSI-LD-Subscription legt fest, welcher Entitätstyp und welche Änderungen als Zeitreihe an den internen Historisierungsdienst gemeldet werden.

Zwei getrennte Aufgaben

Technische Bereitstellung

QuantumLeap aktivieren

Die Plattformkonfiguration stellt QuantumLeap und seine TimescaleDB-Anbindung mit use_quantumleap bereit.

Fachliche Auswahl

Subscription anlegen

In Node-RED wird festgelegt, welcher Entitätstyp und welche Attribute historisiert werden.

QuantumLeap wird nicht in Node-RED installiert

Der Schalter stellio.use_quantumleap: true gehört zur technischen Mandantenkonfiguration und wird über den Plattform-Rollout wirksam. Node-RED nutzt anschließend die bereitgestellten internen Endpunkte, um eine Stellio-Subscription zu erzeugen. Fehlt QuantumLeap, kann ein Flow diese Voraussetzung nicht ersetzen.

Änderungen eines ausgewählten NGSI-LD-Entitätstyps werden von Stellio an QuantumLeap gemeldet und in der mandantenbezogenen Zeitreihendatenbank gespeichert. Die Historisierung ist fachlich begrenzt, eindeutig dokumentiert und kann über ihre Subscription-ID geprüft oder wieder entfernt werden.

Voraussetzung

Dienst prüfen

QuantumLeap, Stellio und die Zeitreihendatenbank sind für den Mandanten bereitgestellt.

Auswahl

Daten festlegen

Datenraum, Entitätstyp, beobachtete Attribute und JSON-LD-Kontext sind abgestimmt.

Node-RED

Subscription erzeugen

Der HYPERTEGRITY-Node prüft auf eine vorhandene Subscription und legt sie bei Bedarf an.

Funktion

Änderung auslösen

Eine kontrollierte Entitätsänderung erzeugt eine Benachrichtigung an QuantumLeap.

Abnahme

Historie prüfen

Subscription, Zeitstempel, Werte und Datenraum werden über den freigegebenen Analyseweg geprüft.

Subscription-Node konfigurieren

Installieren und versionieren Sie zuerst die HYPERTEGRITY Node-RED-Bibliothek. Ziehen Sie anschließend stellio-create-subscription in einen administrativen Flow und konfigurieren Sie die Felder:

Datenraum

NGSILD-Tenant

Exakter technischer Name des Datenraums, dessen Entitäten beobachtet werden sollen.

Quelle

API URL

Standardmäßig ${STELLIO_API_URL}; der Rollout setzt den internen Stellio-Endpunkt für die Instanz.

Auswahl

Data Model

NGSI-LD-Entitätstyp, beispielsweise WeatherObserved. Der Typ begrenzt die Subscription.

Auslöser

Watched Attributes

Kommagetrennte Attribute, deren Erstellung oder Änderung eine Benachrichtigung auslösen soll.

Ziel

Notify URL

Standardmäßig ${QL_LD_API_URL}/v2/notify; der interne QuantumLeap-Endpunkt der UDSP.

Semantik

Context URL

Stabile URL des verwendeten JSON-LD-Kontexts aus dem Context Hoster.

Der Node erzeugt eine normalisierte NGSI-LD-Subscription für entityCreated, attributeCreated und attributeUpdated. Beim Auslösen liefert er in msg.payload.status entweder created oder exists und in msg.payload.id die gefundene beziehungsweise neu erzeugte Subscription-ID. Führen Sie den administrativen Flow bewusst aus; er gehört nicht in den normalen Datenimport jedes Messwerts.

Fachliche Auswahl treffen

  • Historisieren Sie nur Entitätstypen und Attribute, die für Zeitreihen, Nachweise oder Analysen benötigt werden.
  • Verwenden Sie stabile Attributtypen und Einheiten. Ein späterer Wechsel von Zahl zu Text ist in einer Zeitreihe keine harmlose Formatänderung.
  • Nehmen Sie ein fachliches Beobachtungsdatum wie observedAt oder dateObserved in Modell und Prüfung auf.
  • Legen Sie für unterschiedliche Datenräume getrennte Subscriptions an.
  • Dokumentieren Sie Subscription-ID, Datenraum, Entitätstyp, Attribute, Context-URL und verantwortliche Stelle im Git-Projekt des administrativen Flows.

Historisierung abnehmen

  1. Rufen Sie die Stellio-Subscriptions mit stellio-get-subscriptions oder über die freigegebene NGSI-LD-API ab.
  2. Prüfen Sie, dass keine ältere, überlappende Subscription denselben Entitätstyp unerwartet doppelt verarbeitet.
  3. Erzeugen oder ändern Sie eine Testentität im vorgesehenen Datenraum und eines der beobachteten Attribute.
  4. Prüfen Sie den historischen Wert samt Zeitstempel über Grafana oder einen freigegebenen lesenden Datenbankzugang.
  5. Testen Sie zusätzlich einen nicht beobachteten Entitätstyp; dafür darf kein neuer Zeitreihenwert entstehen.

Eine nicht mehr benötigte Subscription wird erst nach Prüfung der abhängigen Dashboards und Auswertungen mit stellio-delete-subscription entfernt. Das Löschen der Subscription beendet neue Benachrichtigungen, entfernt aber nicht automatisch bereits gespeicherte historische Werte.

Damit weiterarbeiten

Hilfe · Historisierung

Dezimalwert kann nicht gespeichert werden

Den QuantumLeap-Fehler für eine zu eng angelegte bigint-Spalte erkennen und kontrolliert korrigieren.

Fehler beheben
Technische UDSP-Referenz

QuantumLeap

Rolle, Aktivierung, Persistenz und technische Grenzen der Historisierung.

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Technische UDSP-Referenz

Stellio Context Broker

Aktuelle Kontextdaten, Datenräume und NGSI-LD-Zugriff.

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Externe Referenz