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Administration · Datenbanken

Datenbank in pgAdmin registrieren

pgAdmin bündelt freigegebene PostgreSQL-Verbindungen eines Mandanten. Diese Anleitung trennt die Anmeldung an der Oberfläche von den Zugangsdaten und Rechten der eigentlichen Datenbank.

Die gewünschte Datenbank erscheint mit einem verständlichen Namen im pgAdmin-Browser. Die Verbindung verwendet einen zweckgebundenen PostgreSQL-Benutzer, zeigt auf den richtigen Cluster-Service und erlaubt nur die abgestimmten Operationen.

Freigabe

Zweck klären

Datenbank, Schema, Aufgabe und verantwortliche Stelle sind eindeutig.

Profil

Zugang erhalten

Host, Port, Datenbank und zweckgebundene Credentials werden sicher bereitgestellt.

pgAdmin

Server registrieren

Die Verbindung wird im eigenen pgAdmin-Konto angelegt und getestet.

Abnahme

Rechte prüfen

Erlaubte und bewusst gesperrte Operationen werden nachvollziehbar kontrolliert.

Verbindungsprofil vorbereiten

Ziel

Service und Namespace

Innerhalb des Clusters folgt der Host typischerweise dem Muster <service>.<namespace> oder der vollständigen Kubernetes-DNS-Adresse.

Datenbank

Name und Port

PostgreSQL verwendet üblicherweise Port 5432. Ziel- und Wartungsdatenbank werden ausdrücklich benannt.

Identität

Datenbankrolle

Reader, Writer oder Owner werden passend zur Aufgabe gewählt. Die pgAdmin-Anmeldung ersetzt diese Rolle nicht.

Schutz

Sichere Übergabe

Passwörter werden über den vereinbarten Secret- oder Credential-Prozess übergeben und weder in Tickets noch in dieser Dokumentation abgelegt.

Zugangsdaten nicht selbst aus dem Cluster kopieren

Die alte Administrationsdokumentation zeigte das Dekodieren von Kubernetes-Secrets per kubectl. Das ist kein regulärer Arbeitsweg für Kundenadministratoren. Fordern Sie ein freigegebenes Verbindungsprofil bei der verantwortlichen Betriebsstelle an; diese entscheidet auch, ob ein Reader-, Writer- oder Owner-Zugang nötig ist.

Serververbindung anlegen

  1. Öffnen Sie pgAdmin über den vorgesehenen Mandantenlink und melden Sie sich über Keycloak an.
  2. Prüfen Sie im Browserbaum, ob die Verbindung bereits vorhanden ist.
  3. Wählen Sie Register → Server.
  4. Vergeben Sie unter General einen Namen, der Mandant, Datenbestand und Zweck erkennen lässt.
  5. Tragen Sie unter Connection Host, Port, Wartungsdatenbank, Benutzername und Passwort aus dem freigegebenen Verbindungsprofil ein.
  6. Verwenden Sie die abgestimmten TLS-Einstellungen. Aktivieren Sie Save password nur, wenn der vereinbarte Credential-Prozess dies zulässt.
  7. Speichern Sie die Verbindung und öffnen Sie die vorgesehene Datenbank und das freigegebene Schema.
Dialog zum Registrieren eines PostgreSQL-Servers in pgAdmin
Im Verbindungsdialog werden Cluster-Service, Port, Wartungsdatenbank und PostgreSQL-Rolle zusammengeführt. Die dargestellten Beispielwerte müssen durch das freigegebene Verbindungsprofil der eigenen Umgebung ersetzt werden.
pgAdmin-Browser mit registrierter TimescaleDB-Verbindung
Nach erfolgreicher Registrierung erscheint die Verbindung im Browserbaum. Sichtbare Datenbanken und mögliche Aktionen ergeben sich aus der verwendeten PostgreSQL-Rolle.

Verbindung und Berechtigung abnehmen

Prüfen Sie mit einer neuen Sitzung zunächst lesend, ob current_user, aktuelle Datenbank und Schema dem Verbindungsprofil entsprechen. Testen Sie anschließend nur die ausdrücklich freigegebenen Operationen. Ein Reader-Zugang muss Schreibversuche zuverlässig ablehnen.

Komponentendatenbanken nicht direkt bearbeiten

Datenbanken von Stellio, FROST, CKAN, Keycloak und weiteren Plattformdiensten werden durch die jeweilige Anwendung geführt. Direkte SQL-Änderungen umgehen deren Validierung und gehören nicht zum normalen Administrationsweg. Verwenden Sie pgAdmin für freigegebene Fachdatenbestände, Diagnose und ausdrücklich abgestimmte Wartungsaufgaben.

Weiterarbeiten

Ist die freigegebene Verbindung eingerichtet, beschreibt Eine Datenbank-View für Anwendungen bereitstellen, wie Sie daraus ein begrenztes Lesemodell für Grafana, Superset oder GeoServer erstellen.

Referenzen